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24.06.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Reisen, OP inclusive

Erhöhtes Risiko für boomende Gesundheitsindustrie in Thailand. Behörden sorgen sich angesichts der Ausbreitung von MERS in der Region

Thomas Berger

Die Ausbreitung des potentiell tödlichen MERS-Virus hat Thailands Behörden zu drastischen Vorsichtsmaßnahmen im Land veranlasst. Alle Ausländer, die für eine medizinische Behandlung in eine der zahlreichen privaten Kliniken des Königreichs kommen, müssen sich vorher auf den Erreger von MERS-CoV (Middle East Respiratory Syndrome – Coronavirus) testen lassen, ordnete die Regierung in Bangkok zu Wochenbeginn an. Hintergrund: Die vorrangig im Mittleren Osten auftretende Erkrankung grassiert derzeit auch in Südkorea. Dort wurde inzwischen das laut unterschiedlichen Angaben mindestens 20 Todesopfer und fast 200 Infizierte registriert.

In Thailand gibt es bislang nur einen Fall, einen Mann aus Oman, der im Bamrasnaradura Infectious Diseases Institute, einer Spezialklinik in der Provinz Nonthaburi, betreut wird. Nach Auskunft der Ärzte hat sich sein Zustand deutlich gebessert. »Er kann inzwischen selbständig essen und hat keine erhöhte Temperatur mehr«, wird Vize...

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