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17.06.2015 / Inland / Seite 5

Gefährliche Rückstände

Greenpeace findet in drei Viertel von Boden- und Wasserproben an Apfelplantagen Pestizide. Risiko für Mensch und Umwelt. Einige Substanzen für Bienen gefährlich

Claudia Wrobel

Der tägliche Apfel soll förderlich für die Gesundheit sein. Das verliert an Glaubwürdigkeit, wenn man einen Blick auf die gesamte Landwirtschaft wirft: Greenpeace hat am Dienstag eine Studie veröffentlicht, wonach die Belastung mit Pestiziden auf und um Apfelplantagen hoch ist. Für das Papier »Der bittere Nachgeschmack der europäischen Apfelproduktion« hat die Umweltschutzorganisation in zwölf Ländern sowohl Boden- als auch Wasserproben genommen und sie auf giftige Substanzen untersucht. In drei Viertel der Proben fand sich mindestens ein Pestizid. In 38 von 49 Boden-, und in 26 von 36 Wasserproben wurden die Wissenschaftler fündig. Insgesamt haben die Forscher 53 verschiedene Gifte gefunden, von denen 20 extrem beständig sind, sich also noch nach Jahrzehnten nachweisen lassen. Einige sind mittlerweile verboten, jedoch noch immer auffindbar. In Deutschland wurden jeweils fünf Plantagen untersucht. In drei Boden- und in vier Wasserproben fanden die Forsche...

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