15.12.2001 / Inland

PDS in der Bredouille

Auch die Demokratischen Sozialisten werden von der Berliner Bankenpleite in die Knie gezwungen

Till Meyer

Die Pleite der »Bankgesellschaft Berlin«, die im Sommer zur Ablösung des CDU/SPD-Senats geführt hat, belastet jetzt auch die Koalitionsverhandlungen zwischen der SPD und der PDS. Die PDS muß in den Koalitionsverhandlungen einerseits tiefen Einschnitten etwa im Bildungsbereich und beim Personal im öffentlichen Dienst zustimmen, andererseits aber eine Milliarden-Vorsorge für die Immobilienrisiken mittragen. »Da kommen Belastungen auf die Stadt zu, die in ihrer Höhe noch gar nicht abzusehen sind«, mutmaßt PDS-Fraktionschef Harald Wolf. Wie hoch diese »Immobilienrisiken« sein werden, konnte SPD-Finanzsenatorin Krajewski den Berliner Abgeordneten bisher nicht mitteilen. Während die Senatorin die weiteren Verlustzahlen nicht nennen konnte, Insider sprechen von bis zu 3,2 Milliarden Mark, war die Zahl der Entlassungen bei de...

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