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13.06.2015 / Inland / Seite 2

»Allianz will an Hire and Fire festhalten«

Wissenschaftsverbände wenden sich gegen Regierungspläne, das Befristungsunwesen an den Unis zu beenden. Gespräch mit Andreas Keller

Ralf Wurzbacher

Sie haben sich vor rund zehn Wochen im jW-Interview erfreut über die Ankündigung von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) geäußert, dem Befristungsunwesen an deutschen Hochschulen mit einer Gesetzesinitiative begegnen zu wollen. Jetzt sieht es so aus, als würde daraus nichts werden, weil die mächtige Wissenschaftslobby sich querstellt. Was ist passiert?

Ich kann mich nur auf Presseberichte beziehen. Demnach hat sich die große Koalition schon im April auf Eckpunkte für die Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes verständigt. Dagegen soll aber die Allianz der Wissenschaftsorganisationen, in der alle namhaften Wissenschaftsverbände und -einrichtungen vertreten sind, in einem Brief Bedenken angemeldet haben.

Und in der Unionsfraktion sind die Bedenkenträger auf offene Ohren gestoßen?

Diese Frage kann wohl am besten die Unionsfraktion selbst beantworten. Die große Koalition scheint jedenfalls bei der Vorbereitung ihrer Novelle...

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