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10.06.2015 / Inland / Seite 2

»Ich erzähle gern von den 20 Litern Gülle«

Seit 25 Jahren protestieren die »Ordensleute für den Frieden« vor der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. 300. Mahnwache am Donnerstag. Gespräch mit Gregor Böckermann

Gitta Düperthal

Die »Ordensleute für den Frieden« protestieren in Frankfurt am Main seit 25 Jahren vor der Zentrale der Deutschen Bank. Am Donnerstag wollen Sie dort Ihre 300. Mahnwache mit einer Sitzblockade abhalten. Wie laufen Ihre Proteste ab?

Zunächst: Dass die Staatsanwaltschaft am Dienstag die Geschäftsräume der Bank durchsucht hat, ist nichts Ungewöhnliches. Ständig gibt es Anklagen und Prozesse, in München müssen sich zur Zeit sogar die Spitzenmanager vor Gericht verantworten. Mittlerweile könnte man von einer kriminellen Vereinigung sprechen.

Unsere Proteste hatten wir 1990 begonnen. Wir bauten damals eine Elendshütte vor der Deutschen Bank auf, die wir einige Tage dort stehenließen – damit forderten wir, der dritten Welt die Schulden zu streichen.

Dann haben wir uns mit dem Kapitalismus insgesamt beschäftigt und ihn in Frage gestellt. Zuvor hatten wir noch verschämt von »unserem Wirtschaftssystem« gesprochen: Die Reichen werden reicher, die Arme...

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