»Sogar Libyen oder Jemen geht es besser«
Die Ukraine ist wirtschaftlich eigentlich am Ende, wird aber von IWF und EU am Leben gehalten. Ein Gespräch mit Mykola Asarow
Peter WolterDer Geologieprofessor Mykola Asarow war bis Ende Januar 2014 Ministerpräsident der Ukraine, zuvor leitete er unter anderem das Finanzministerium des Landes. Er gehörte der »Partei der Regionen« an. Auf Betreiben der prowestlichen Regierung in Kiew ist er von Interpol international wegen Veruntreuung zur Fahndung ausgeschrieben.
Als ehemaliger Finanzminister und Regierungschef der Ukraine haben Sie sicher einen Überblick über die Wirtschaft Ihres Landes. Sie wird allgemein als katastrophal beschrieben – steht sie wirklich vor dem Zusammenbruch?
Die Wirtschaftslage der Ukraine wurde durch den Verlust eines wesentlichen Teils der ausländischen Märkte belastet. Das führte 2014 zu einer Abnahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von etwa 15 Prozent. In diesem Jahr rechnet man aus demselben Grund mit einem weiteren Rückgang um acht bis zehn Prozent. In Wirtschaftsratings steht die Ukraine ganz unten in der Liste, sogar Libyen oder Jemen geht es besser.
Das Nivea...
Artikel-Länge: 8371 Zeichen
Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.
Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 2,00 € wochentags und 2,50 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.
Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.
Hilfe bei Einlog-ProblemenAbo abschließen
Gedruckt
Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.
Verschenken
Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.



