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08.06.2015 / Inland / Seite 5

Eins mit Sternchen

Nordrhein-Westfalens CDU-Vorsitzender Armin Laschet wegen zwielichtiger Notenfindung unter anderem für ein unbeschriebenes Blatt am Pranger

Ralf Wurzbacher

Wer Regierungschef werden will, muss was auf dem Kasten haben. Armin Laschet, CDU-Chef in NRW und Oppositionsführer im Düsseldorfer Landtag, hat eine ganz besondere Gabe. Er kann Klausuren bewerten, ohne sie vor Augen zu haben – also quasi telepathisch. Sein Genie geht mithin soweit, dass Studenten eine vortreffliche Note erhaschen, obwohl sie gar nicht getestet wurden. Selbst ein leerer Prüfungsbogen verdient bei ihm eine Eins mit Sternchen. Schließlich leiden auch die größten Leuchten mal unter Schreibblockade. Leider ist die Welt ungerecht und voller Neider. Und deshalb wird Laschet ganz übel mitgespielt, so sehr, dass er jetzt nicht mehr Lehrbeauftragter an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) sein darf. Das Wissenschaftsministerium hat bis zum heutigen Montag einen Bericht der Universität über die Vorgänge verlangt.

Was war passiert? Als Dozent für Politikwissenschaften hatte der CDU-Mann im vergangenen Sommer Studierende ...

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