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30.05.2015 / Geschichte / Seite 15

Neoliberaler Krebsgang

Die »Wirtschaftsreformen« in der Tschechischen Republik in den 1990er Jahren

Miloslav Formánek

Miloslav Formánek ist Mitglied des Zentralkomitees der KP Böhmen und Mähren. Vom Politologen erscheint in diesen Tagen im Berliner Verlag am Park das Buch »Rollback. Die Restauration des Kapitalismus in Tschechien«. Er zeichnet den ökonomischen, sozialen und politischen Verfall des Landes in den vergangenen 25 Jahren nach, der sich aus dem Umbau nach neoliberalem Muster ergab. jW veröffentlicht leicht gekürzt und redaktionell bearbeitet einen Abschnitt daraus. (jW)

Alle Reformen nach der »Samtenen Revolution« (im November/Dezember 1989, jW) erwiesen sich stets als eine Veränderung zum Schlechteren. Die Ungleichgewichte des Marktes wurden nicht beseitigt, sondern vertieft. Die ökonomischen Reformen waren, beginnend mit der »Restrukturierung« der Wirtschaft, in Wirklichkeit eine zielbewusste Minderung ihrer Möglichkeiten. Sie richtete sich auf eine makroökonomische Restriktion und das Absenken der Nachfrage nach einheimischen Produkten weit unter dem Wert....

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