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29.05.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Unterschätztes Gift

Quecksilber aus Müllverbrennung und Stromerzeugung: Wissenschaftler und Umweltschützer warnen und fordern strengere Grenzwerte

Wolfgang Pomrehn

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace wirft der Bundesregierung vor, die Gesundheitsgefahren von Quecksilber zu unterschätzen, das vor allem aus den Schornsteinen von Kraftwerken und Müllverbrennungsanlagen entweicht. Das giftige Schwermetall steht im Verdacht, die Risiken für Herzinfarkte, Krebs- und Alzheimer-Erkrankungen zu erhöhen. Hintergrund ist eine Konferenz im spanischen Sevilla, auf der neue, EU-weite Standards für große Kohlekraftwerke festgelegt werden sollen.
Diese stoßen nicht nur jede Menge Treibhausgas (Kohlendioxid) aus, sondern auch zahlreiche andere schädliche Substanzen wie Feinstäube, Schwefeldioxid, Arsen- und jede Menge Schwermetallverbindungen. Darunter befindet sich auch Quecksilber (Hydrargyrum; Hg), das sich über Jahrmillionen in der Kohle angereichert hat. In Deutschland liegt der Grenzwert, das heißt, die maximal erlaubte Menge, bisher bei 0,03 Milligramm Quecksilber pro Kubikmeter Kraftwerksgase. Das hört sich nicht nach vi...

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