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27.05.2015 / Inland / Seite 5

Gegen Eisenschlammendlager

Potsdam: Initiative will Verklappung des Kohletagebaurückstands in einem See verhindern

Jana Frielinghaus

Seit einigen Jahren macht die sogenannte Verockerung der Spree in Südbrandenburg Schlagzeilen. Das Wasser wird zur braunen Brühe. Die Ursache: Das Einsickern von Eisenhydroxidschlämmen (EHS), deren Entstehung eine Spätfolge des Grundwasseranstiegs in verlassenen Braunkohletagebauen ist.

Seit vielen Jahren profitiert vor allem der schwedische Vattenfall-Konzern von der Kohlegewinnung in der Region. Die »Ewigkeitskosten« der Tagebaue aber, in denen auch zu DDR-Zeiten jahrzehntelang gebaggert wurde, trägt zum größten Teil der Steuerzahler. So auch die der Entsorgung der genannten Schlämme. Dafür ist der staatliche Bergbausanierer Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) zuständig. Sie plant nun die massenhafte Einleitung des Eisenhydroxids in den Altdöberner See im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Anfang März wurden die Bürger über das Vorhaben informiert, das »EHS-Konzept« der LMBV ist seither im Internet einsehbar. Danach so...

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