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23.05.2015 / Inland / Seite 5

Unübliche Tarifgespräche in sozialen Berufen

Einzelne Kommunen zahlen Erzieherinnen bereits mehr, trotzdem kein generelles Angebot

Claudia Wrobel

Eine Schlichtung ist für die Beteiligten des Tarifstreits im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst derzeit keine Option. Beide Verhandlungspartner lehnten gegenüber der Nachrichtenagentur dpa am Freitag diesen Schritt ab, den in dieser Woche die Deutsche Bahn AG und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer eingeleitet hatten. »Die Frage der Schlichtung stellt sich im Moment definitiv nicht«, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di am Freitag. Es seien bislang nicht alle Mittel ausgeschöpft, die in Tarifauseinandersetzungen üblich seien. Ähnlich äußerte sich die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA): »Es wäre der übliche und sicher geeignete Weg, zunächst einmal ernsthafte Verhandlungen zu führen«, sagte eine Sprecherin. »Wenn man dann inhaltlich nicht weiterkommt, kann man über alternative Wege nachdenken.«

Zum üblichen Weg der ernsthaften Verhandlungen gehört traditionell, dass Gewerkschaften Forderungen stellen und Unternehmensvert...

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