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23.05.2015 / Ausland / Seite 8

»Die Wut bricht aus, wenn Mörder freigesprochen werden«

Der Aufstand gegen Rassismus in der US-Stadt Baltimore ist ein Produkt der sozialen Krise. Ein Gespräch mit Keeanga-Yamahtta Taylor.

Wladek Flakin

Dr. Keeanga-Yamahtta Taylor ist Juniorprofessorin für afroamerikanische Studien an der Princeton University (US-Bundesstaat New Jersey). Von ihr erscheint demnächst das Buch: »From Black Lives Matter to Black Liberation«.

Wie kam es zu den Protesten und Krawallen in der Stadt Baltimore?

Zum zweiten Mal innerhalb von neun Monaten haben wir kürzlich einen Aufstand gegen Polizeigewalt erlebt. Bereits im August vergangenen Jahres kam es zu landesweiten Protesten, nachdem Michael Brown in Ferguson (Missouri) erschossen worden war. Die Menschen in Ferguson kämpften 100 Tage lang für Gerechtigkeit. Doch Ferguson hat nur 20.000 Einwohner. Der Mord an Freddie Gray im April in Baltimore (Maryland) hat größere Wellen geschlagen, weil es sich um eine Stadt mit mehr als 600.000 Einwohnern handelt. Baltimore ist nur 65 Kilometer von Washington entfernt, und der Fall rückte schnell in die Mitte der amerikanischen Politik.

Mit dem Zusammenschluss »Black Lives Matter« erl...

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