Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Montag, 20. Mai 2019, Nr. 115
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
23.05.2015 / Wochenendbeilage / Seite 8 (Beilage)

pol & pott. Erdbeer-Mandel-Törtchen

Ina Bösecke

Ein bisschen Theater gefällig? In »Der Kontrakt des Zeichners« (Großbritannien 1982) von Peter Greenaway ist alles übertrieben: von der hochartifiziellen Sprache der barocken Adelsgesellschaft, um die es hier geht, über die gemäldegleich ausstaffierten Szenen bis hin zu den Perücken der Protagonisten, die aussehen wie Tannen in einer verschneiten Winterlandschaft. Auch der Plot der Geschichte bleibt ohne Sinn, so scheint es jedenfalls. »Das Geschehen ist mir ein völliges Rätsel«, sagt am Ende Mr. Neville (Anthony Higgins), eine der Hauptfiguren des Films. Er muss sein Nichtwissen oder Nichterkennen aber teuer bezahlen. Die Zuschauer müssen halt noch mal gucken.

Besagter Mr. Neville ist ein Maler, der aus einfachen Verhältnissen stammt, es aber nun durch seine Kunst bis hin zu den Reichen geschafft hat. Gerade (der Film spielt im Jahre 1694) verweilt er auf einem Landsitz in der südenglischen Grafschaft Wiltshire, eingeladen hat ihn Mr. Herbert (Dave Hill)...

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