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18.05.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Verdorbener Geburtstag

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wird 150 Jahre alt. Gerade jetzt droht eine schwere Krise – der Verlust ihrer Gemeinnützigkeit

Burkhard Ilschner

Mehr als 800 Freiwillige und rund 180 Festangestellte wachen an und auf Nord- und Ostsee. Sie haben 2014 in knapp 2.200 Einsätzen rund 770 Menschen aus Seenot gerettet oder aus Gefahr befreit – oft unter Lebensgefahr und bislang ausschließlich aus Beiträgen und Spenden finanziert. Gemeint sind dabei weniger die Kleinbeträge aus den Schiffchen mit rotweißem Hansekreuz, die als Sammelbehältnis dienen: Vor allem Firmenspenden oder Erlöse von Galaabenden wie dem traditionellen Bremer »Eiswettessen« tragen zum Unterhalt der DGzRS bei – allein 2013 belief sich der Jahresetat auf 36,2 Millionen Euro. Über die DGzRS-Aussage, der Haushalt enthielte »null Euro Steuergelder«, sei hinweggesehen, denn selbstverständlich sind alle größeren Geldgeschenke für Spender steuerlich absetzbar.

Aber dafür braucht die DGzRS den Status der Gemeinnützigkeit – und den sieht der Berliner Anwalt Thomas Kirch in einer Stellungnahme, die der Redaktion vorliegt, als möglicherweise...

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