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18.05.2015 / Ausland / Seite 7

Italiener sollen amerikanisch wählen

Nach herben Niederlagen will Expremier Berlusconi eine »Republikanische Partei« gründen

Gerhard Feldbauer

Am 31. Mai wird in zahlreichen Teilen Italiens über die Regional- und Stadtparlamente sowie die entsprechenden Präsidenten und Bürgermeister abgestimmt. Dazu sind insgesamt 17 Millionen Menschen aufgerufen. Meinungsumfragen, die La Repubblica veröffentlichte, sagen der rechtsextremen Partei »Forza Italia« (FI) Ergebnisse unter vier Prozent voraus. Als deutlicher Sieger wird die sozialdemokratische Demokratische Partei (PD) von Premierminister Matteo Renzi gesehen.

Einen ersten Eindruck davon vermittelten die Kommunalwahlen in den Regionen Aostatal und Trentino-Alto Adige (Südtirol) am 10. Mai: Die FI des dreimaligen früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi erlitt eine vernichtende Niederlage. In fast allen am Votum beteiligten Städten und Gemeinden sackte sie von bisher zwischen 15 und 20 Prozent unter die Fünfprozenthürde. In Bozen stimmten nur noch 3,7 und in Trient 4,3 Prozent für die FI. In einigen Gemeinden kam sie auf kaum mehr als zwei Prozen...

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