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15.05.2015 / Titel / Seite 1

Angela Davis unerwünscht

»Vorzeigefigur des DDR-Regimes«: Der von den Grünen regierte Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg verweigert US-Bürgerrechtlerin Zugang zu besetzter Schule

Sebastian Carlens

John Lennon, Franz Josef Degenhardt und die Rolling Stones widmeten ihr Lieder, an der Universität Frankfurt am Main ist eine Ehrenprofessur nach ihr benannt: Die Bürgerrechtlerin Angela Davis ist seit den 70er Jahren Symbolfigur für den Kampf der schwarzen US-Bevölkerung gegen Rassismus und Unterdrückung. Doch nicht überall stieß und stößt ihr Engagement auf Sympathie. 1970 landete Davis auf der FBI-Liste der »zehn meistgesuchten Verbrecher« der USA, weil sie die »Black Panther Party« unterstützt hatte. 16 Monate lang lang saß sie wegen Unterstützung einer Befreiungsaktion in Untersuchungshaft.

Die heute 71jährige Davis ist nach wie vor politisch aktiv, an der Seite der Entrechteten und Unterdrückten. Auch das gefällt nicht allen. Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wollte sie am Dienstag im Rahmen eines Berlin-Besuches zusammen mit der US-Bürgerrechtlerin Gina Dent die von Flüchtlingen besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule besuchen. Nach Angaben der Ant...

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