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13.05.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Wir wollen mehr Geld in die Tasche bekommen«

Ver.di streikt im Groß- und Außenhandel. Die Profite dieser Branche stiegen seit 2000 um 130 Prozent. Gespräch mit Stefan Kraft

Ralf Wurzbacher

Wie man liest, hat der einwöchige Bahnstreik dem deutschen Groß- und Außenhandel mächtig zugesetzt. Dabei befindet sich die Branche gerade selbst im Tarifstreit. Vereinzelt hat es auch schon Arbeitskämpfe gegeben, etwa in Bayern und Rheinland-Pfalz. Um was geht es dabei?

Wir wollen schlicht und einfach, dass die Kolleginnen und Kollegen mehr Geld in die Tasche bekommen. Das Leben wird schließlich immer teurer.

Was fordern Sie konkret?

Wir verlangen einen Lohnzuschlag von 5,5 Prozent und mindestens zwischen 120 und 160 Euro mehr. Die Bandbreite ergibt sich daraus, dass der sogenannte Ecklohn in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich hoch ist. Eine kräftige Erhöhung ist an der Zeit, momentan liegen die Einstiegsgehälter bei ungelernten Kräften je nach Region bei 1.700 bis 1.800 Euro brutto. Gelernte Kommissionierer schaffen mit Prämien bis zu 2.500 Euro. Aber auch damit lassen sich keine großen Sprünge machen, vor allem dann nicht, wen...

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