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09.05.2015 / Inland / Seite 5

Lauter »gute Absichten«

Vorstand der Bundesagentur für Arbeit wünscht sich beim Besuch der jW-Redaktion mehr positive Nachrichten über seine Behörde und Hartz IV

Susan Bonath

Der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA), Heinrich Alt, ist entrüstet. Hartz IV werde in den Medien schlecht geredet, findet er. Das nage an der Motivation der Beschäftigten in den Jobcentern. Deshalb hat er sich auf den Weg gemacht, das Sozialsystem zu verteidigen, auch in der Redaktion unserer Zeitung. Er vermisse bei der Berichterstattung »eine Kultur der Wertschätzung«, sagte er am Dienstag im Gespräch mit junge Welt. Damit meint er: Gegenüber seinen Mitarbeitern. Diese seien schließlich keine »mitleidlosen Vollstrecker« und hätten einen »harten Job«. Mängel würden aufgebauscht, Gutes nicht erwähnt.

Eine Reportage des Wallraff-Teams, ausgestrahlt im März zur besten Sendezeit bei RTL, habe ihn besonders geärgert. Dabei war das dort Gezeigte für Insider – gut sechs Millionen Betroffene und rund 60.000 Angestellte – wenig überraschend. Angst vor Briefen des Jobcenters – jeder könnte ein Sanktionsbescheid sein – gibt es für erstere inklusive. Dass d...

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