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08.05.2015 / Feminismus / Seite 15

Reine Privatsache?

Indiens Regierung lehnt die Einführung eines Gesetzes ab, das Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe stellt

Hilmar König, Neu-Delhi

Was im Ehebett passiert, geht niemanden etwas an. So die verbreitete Auffassung in Indien. Die Frage, ob Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe gestellt werden soll, ist durch eine schriftliche Erklärung der Regierung in Neu-Delhi mit aller Heftigkeit wieder auf die Tagesordnung zurückgekehrt. Darin lehnte Haribhai Parthibhai Chaudhary, Staatsminister für innere Angelegenheiten, am 29. April eine entsprechende gesetzliche Regelung als für die indische Gesellschaft »ungeeignet« ab.

Kanimozhi Karunanidhi, Abgeordnete einer tamilischen Regionalpartei, die im Oberhaus die Debatte angestoßen hatte, zeigte sich von der Erklärung enttäuscht und sagte, ein Gesetz würde die besondere Bedeutung der Ehe doch nur stärken, indem es den Frauen respektvolle Behandlung garantiere. Und Aruna Kashyap von der Abteilung Frauenrechte bei Human Rights Watch Indien meinte, es sei eine »Schande«, dass Regierungsbeamte mit Verweis auf die »Tradition« Männer verteidigen, die ihre ...

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