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08.05.2015 / Ausland / Seite 8

»Unsere Probleme wurzeln in der neoliberalen Politik«

Fremdenfeindliche Übergriffe in Südafrika: Reaktion auf die desaströse Politik der Regierungspartei ANC. Gespräch mit Mbuso Ngubane

Raoul Rigault

In den vergangenen Wochen gab es massive fremdenfeindliche Übergriffe auf Migranten in Südafrika. Wie beurteilen Sie diese Ereignisse?

Diese Angriffe sind eine Schande, und sie zeigen die Ignoranz gegenüber der Geschichte, die wir mit unseren Kollegen und Leidensgefährten aus anderen afrikanischen Staaten im Kampf gegen Kolonialismus und Rassismus teilen. Man sollte sich daran erinnern, dass wir während des Widerstandes gegen das Apartheidsystem sehr viel Solidarität erfahren haben. Viele von unseren tapferen Märtyrern, die heute in fremden Ländern begraben liegen, stammten aus genau jenen Townships, wo es jetzt die Ausbrüche von Fremdenfeindlichkeit gab, die angesichts der fortschrittlichen Geschichte unserer Bewegung so unverständlich ist.

Wie konnte es soweit kommen?

Dazu haben Angehörige der sogenannten Elite, das heißt Kabinettsmitglieder, Stammesführer und sogar der Sohn unseres Staatspräsidenten Jacob Zuma mit ihren geringschätzigen...

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