05.05.2015 / Inland / Seite 4

»In Zukunft mehr Zuständigkeit«

Schwerverletzte nach Neonaziüberfall in Saalfeld: Linke und Gewerkschafter fordern Konsequenzen

Claudia Wangerin

Thüringen ist seit wenigen Monaten das erste Bundesland mit einem Ministerpräsidenten der Linkspartei, doch Innenminister Holger Poppenhäger ist SPD-Mitglied. Seit dem 1. Mai steht sein Ressort in der Kritik. Über den Neonaziüberfall auf eine Gewerkschaftskundgebung in Weimar ist bundesweit berichtet worden. Doch auch in Saalfeld wurden am 1. Mai mehrere Menschen durch rechte Gewaltattacken verletzt, die gegen einen Aufmarsch der Neonazipartei »Der Dritte Weg« protestieren wollten oder für Gegendemonstranten gehalten wurden. Nach Augenzeugenberichten haben Polizeibeamte dies beobachtet, ohne einzugreifen. Auch Journalisten seien von Versammlungsteilnehmern des »Dritten Weges« körperlich attackiert und zum Teil mit Flaschen, Steinen oder Feuerwerkskörpern beworfen worden. Nachdem ein ausführlicher Augenzeugenbericht des Soziologen Matthias Quent vom Wahlkreisbüro der Landtagsabgeordneten Katharina König (Die Linke) im Internet veröffentlicht worden war und...

Artikel-Länge: 3435 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe