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05.05.2015 / Titel / Seite 1

GDL bleibt in der Spur

Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer ruft zu fünftägiger Arbeitsniederlegung auf. Bahnkonzern setzt auch nach sieben Streiks auf Verzögerung und Spaltung

Daniel Behruzi

Es könnte der längste Arbeitskampf in der Geschichte der Deutschen Bahn werden. Ab dem heutigen Dienstag wird erneut ein Großteil der Personenzüge stillstehen, der Güterverkehr wird bereits seit Montag nachmittag bestreikt. Mit dem mittlerweile achten Ausstand- der bis Sonntag früh um neun Uhr andauern soll - will die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) endlich bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung für das Zugpersonal durchsetzen.

»Die Eskalation verursacht alleine die Deutsche Bahn«, erklärte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky am Montag in Berlin. Der Konzern lehne »seit Monaten jegliche Festschreibung eindeutiger tariflicher Regelungen für die Mitglieder der GDL ab«. Daher habe die Gewerkschaft »keine andere Wahl, als nach dem Ultima-ratio-Prinzip erneut ihre Mitglieder zum Streik aufzurufen«. Das vom Bahnkonzern vorgelegte Angebot hält Weselsky für einen Beleg dafür, dass dem Management an einem Tarifabschluss überhaupt nic...

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