Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Dienstag, 21. Mai 2019, Nr. 116
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28.04.2015 / Feuilleton / Seite 10

»Die schönste und notwendigste Arbeit«

Die Autobiographie der kurdischen Befreiungskämpferin Sakine Cansiz (1958–2013) wird am Mittwoch in der jW-Ladengalerie vorgestellt

Anja Flach

Sakine Cansiz – Nom de guerre: Sara – war schon zu Lebzeiten eine Legende in der kurdischen Bewegung. In den schwarzen Jahren nach dem Militärputsch von 1980 hatte sie den Widerstand der PKK aus dem Gefängnis in der Türkei mitorganisiert. In Folge der Massenverhaftungen war die Außenwirkung der Kurdischen Arbeiterpartei in dieser Zeit fast nur auf den Gefängniswiderstand beschränkt. Er trug viel zum Überleben der Partei bei. Während viele unter der Folter zusammenbrachen und aussagten, blieb Sakine Cansiz standhaft. So wurde sie, die 1978 als eine von wenigen Frauen an der Gründung der PKK beteiligt gewesen war, zum Vorbild für ihre Genossinnen.

Im Januar 2013 wurden Sakine Cansiz und zwei weitere bedeutende kurdische Aktivistinnen, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez, Opfer eines politischen Attentats in den Räumen des Kurdischen Informationsbüros in Paris. Ein Jahr nach der Ermordung der drei Frauen gelangten im Zuge einer Schlammschlac...

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