21.04.2015 / Inland / Seite 5

Nicht nachhaltig: UN-Ziele

Internationale Institute: Verschiedene Vorhaben der Vereinten Nationen konkurrieren um Ressourcen. Reiche sollen »endlich abgeben«

Jana Frielinghaus

Im September sollen sie auf der UN-Vollversammlung festgeschrieben werden: Die neuen »nachhaltigen Entwicklungsziele« (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen. Eine Arbeitsgruppe hat bereits im Juli vergangenen Jahres einen Entwurf mit 17 Vorhaben und insgesamt 169 Einzelmaßnahmen vorgelegt. Sie stecken den Rahmen ab, in dem der mit den sogenannten Millennium-Entwicklungszielen (Millennium Development Goals, MDG) im Jahr 2000 begonnene Prozess bis 2030 fortgesetzt werden soll. Wie Mette Wilkie vom UN-Umweltprogramm UNEP am Montag in Berlin erläuterte, liegt der Unterschied zu den acht MDG nicht nur in der Zahl der Maßnahmen. Die neuen Ziele seien nicht vorrangig für die Entwicklungsländer konzipiert, sondern sollen einen »ganzheitlichen Ansatz« verfolgen, sprich, die Industriestaaten stärker in die Pflicht nehmen: Für den Kampf gegen den Klimawandel, für die Herstellung sozialer Gerechtigkeit und den Schutz d...

Artikel-Länge: 2914 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe