18.04.2015 / Inland / Seite 2

»Pflegekammer ändert nichts an den Löhnen«

Berlins Gesundheitssenator will neue Interessenvertretung für Pfleger schaffen. Für die Beschäftigten wird die vor allem teuer. Ein Gespräch mit Meike Jäger

Johannes Supe

Meike Jäger ist ver.di-Fachbereichsleiterin für Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen in Berlin-Brandenburg

 

Berlin könnte zu den ersten Bundesländern gehören, die eine sogenannte Pflegekammer einrichten. »Schritte zur Gründung« einer solchen will CDU-Gesundheitssenator Mario Czaja gehen, wie er am Dienstag bekanntgab. Was hat es mit dieser Institution auf sich?

Sollte die Pflegekammer eingeführt werden, würde jede Pflegefachkraft in Berlin zwangsweise zum Mitglied. Zu den Aufgaben der Kammer würden dann Belange der Berufsausbildung und -ausübung gehören, sie könnte eine Berufsordnung erstellen. Und dann würde die Kammer auch überwachen, ob der Beruf ordnungsgemäß ausgeübt wird, beispielsweise ob die Beschäftigten in regelmäßigen Abständen Weiterbildungen machen. Welche Aufgaben sie darüber hinaus noch übernehmen will, ist noch unklar.

Gesundheitssenator Czaja spricht von einem »klaren Votum« der Beschäftigten für die Kammer. Zuvor hatte sei...

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