17.04.2015 / Inland / Seite 5

»Breite Vernetzung nötig«

Kampagne »Aufrecht bestehen«: Erwerbslose protestieren bundesweit gegen Hartz IV. Unterstützung von Gewerkschaften sowie von Piraten- und Linkspartei

Susan Bonath

Zehn Jahre Hartz IV und kein Ende in Sicht: In knapp 20 Städten haben am Donnerstag Erwerbslose und Unterstützer vor Jobcentern oder Arbeitsagenturen unter dem Motto »Aufrecht bestehen« protestiert. Bis zu mehreren dutzend Menschen haben jeweils in Frankfurt am Main, Kassel, München, Köln, Duisburg, Berlin, Bielefeld, Stuttgart, Heidelberg, Hannover, Düsseldorf, Hamburg und andernorts Flyer verteilt, Gespräche mit Hartz-IV-Beziehern gesucht und Missstände angeprangert.

Im Mittelpunkt der Kritik steht nach wie vor: Erwerbslose werden gegängelt, für nichtkonformes Verhalten mit Sanktionen bestraft sowie in sinnlose Maßnahmen und Niedriglohnjobs gepresst, statt gefördert. Thema war auch die geplante Hartz-IV-Reform. Die Bundesregierung will sie im Sommer auf den Weg bringen. Mit ihr drohen weitere Verschärfungen, beispielsweise für aufstockende Selbständige und alleinerziehende Mütter sowie bei den Wohnkosten. Zudem soll der Datenschutz durch noch strengere ...

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