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16.04.2015 / Inland / Seite 5

Dienstleistungsgewerkschaft erhöht Druck

Tausende Erzieherinnen und Sozialarbeiter forderten in Dortmund eine Aufwertung ihrer Berufe

Markus Bernhardt

Mehr als 12.000 Angestellte aus Sozialberufen haben am Mittwoch an einer Kundgebung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Dortmund teilgenommen. Mit einer dritten landesweiten Warnstreikwelle in Nordrhein-Westfalen erneuerten Zehntausende Beschäftigte aus Kitas, Kinder-, Jugend- und Behinderteneinrichtungen sowie Beratungsstellen ihre Forderung, soziale Berufe endlich aufzuwerten. Durch neue Eingruppierungen im Tarifvertrag sollen die Gehälter um durchschnittlich zehn Prozent erhöht werden, so die Gewerkschaft. Dafür müssten die Tätigkeitsmerkmale in den Berufen verändert werden. Die Gewerkschaft ist der Ansicht, dass sie damit der Realität angepasst würden, da das Berufsbild komplexer geworden sei.

Doch zum Beispiel Erzieherinnen müssen sich noch immer mit dem Vorurteil herumschlagen, dass sie in der Kita nur basteln und spielen. In einer Studie, die die Deutsche Kinderhilfe am Mittwoch veröffentlichte, gaben drei Viertel des pädagogischen Fachperson...

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