13.04.2015 / Titel / Seite 1

Hände weg von Kuba

Treffen zwischen Raúl Castro und Barack Obama beim 7. Amerikagipfel in Panama. Solidarität mit Venezuela erklärt

Volker Hermsdorf, Havanna

Im 57. Jahr der sozialistischen Revolution haben nun auch die USA die Regierung in Havanna als legitime Vertretung des kubanischen Volkes anerkannt. Dies war das eigentliche »historische Ergebnis« des 7. Amerikagipfels in Panama am vergangenen Wochenende – weit mehr als der Händedruck zwischen den beiden Präsidenten Raúl Castro und Barack Obama vom Freitag und ihr einstündiges Gespräch vom Sonnabend.

Nicht nur in Havanna wurde darauf mit Genugtuung reagiert. Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner beschrieb in Panama die Bedeutung, die die sozialistische Insel für den Kontinent hat: »Kuba ist hier, weil es seit mehr als 60 Jahren mit Würde kämpft.«

Bis zuletzt hatten die USA und Kanada versucht, die Teilnahme des kleinen Nachbarlandes zu verhindern, waren aber am Widerstand der anderen 33 Länder des Kontinents gescheitert. Raúl Castro dankte in seiner Rede deshalb zunächst deren Staats- und Regierungschefs. »Die Solidarität Lateiname...

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