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02.11.2001 / Inland / Seite 0

Ruf nach neuen Aufträgen

US-Waffenfirmen frohlocken - deutsche Waffenbauer klagen

Thomas Klein

Bringt der laufende Krieg in Afghanistan, an dem sich auch Bundeskanzler Gerhard Schröder über kurz oder lang mit Soldaten aktiv beteiligen will, nun einen Boom für die deutsche Rüstungsindustrie? Die Manager sind in freudiger Erwartung, doch nach Ansicht des Arbeitskreises der Betriebsräte in der deutschen Wehrtechnik, Luft- und Raumfahrt sieht die Lage nicht rosig aus.

Während in den USA durch den gegenwärtigen Krieg in Afghanistan die politische Großwetterlage für Firmen, die in der Waffenproduktion tätig sind, sehr günstig ist, klagen hiesige Unternehmen und besagter Arbeitskreis, als Vertreter der Beschäftigten in dieser Branche, über Existenzsorgen. Neidvoll geht der Blick gen USA.

Erst zu Beginn der Woche war bekannt geworden, daß das Pentagon die in Texas ansässige Firma Lockheed Martin mit einem der größten Rüstungsaufträge in der Geschichte beauftragt hat: dem Bau eines neuen Kampfflugzeuges, des Joint Striker Fighter (JSF). Der wird nach ...



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