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08.04.2015 / Inland / Seite 5

Kampf gegen »Altbestände«

Beschäftigte in kommunalen Sozial- und Erziehungsdiensten streiken erneut. Sie fordern Neudefinition der Tätigkeitsmerkmale und damit höhere Eingruppierung

Claudia Wrobel

Es geht ihnen nicht um Kinderkram: Am heutigen Mittwoch wollen Beschäftigte in den kommunalen Sozial- und Erziehungsdiensten erneut die Arbeit niederlegen. Bereits am Dienstag blieben Kitas in Hamburg und vielen Regionen Niedersachsens geschlossen. Vor der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag in Düsseldorf wollen Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiter und -pädagogen, Heilerziehungspfleger und andere Fachkräfte des Bereichs erneut darauf aufmerksam machen, dass ihre Arbeit mehr wert sei als sie momentan vergütet wird. Dabei geht es ver.di, die zum Warnstreik aufruft, nicht um eine reine Lohnerhöhung für die etwa 240.000 Angestellten, sondern um eine verbesserte Eingruppierung. »Warum sollen Beschäftigte mit vier bis fünf Jahren Ausbildung schlechter bezahlt werden als Techniker oder Meister im öffentlichen Dienst oder Beschäftigte in anderen Berufen mit lediglich dreijähriger Ausbildung?«, fragte Stefan Zierer, Verantwortlicher im ver.di-Landesbezir...

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