03.04.2015 / Medien / Seite 0

»Es rettet uns kein höh'res Wesen«

Vor 20 Jahren übernahm die Belegschaft die Herausgabe der jungen Welt selbst. Wochenendausgabe erinnert an das »Osterwunder«

Am 5. April 1995 gaben die damaligen Westeigentümer der jungen Welt die Einstellung der Zeitung bekannt. Belegschaft und Betriebsrat erfuhren davon auf dem Weg zur Arbeit aus dem Radio. Innerhalb kürzester Zeit organisierten sie - unterstützt von vielen Leserinnen und Lesern - die Voraussetzungen dafür, dass die junge Welt weiter als Tageszeitung erscheinen konnte. Was damals fast alle für völlig unmöglich hielten, wurde dann doch Realität: Am 13. April 1995 lag die erste »Mutausgabe« im Briefkasten der Abonnenten. Seither sind 20 Jahre vergangen und die jW erscheint bis heute an jedem Werktag.

Trotz mancher politischer und ökonomischer Schwierigkeit konnte sich die junge Welt auf einem schwierigen Markt als linke, marxistische Publikation behaupten. In Zeiten, in denen andere über sinkende Zeitungsauflagen klagen, kann sie die verkaufte Auflage im Einzelhandel, im Print- und Onlineabonnement kontinuierlich steigern.

Anlässlich des 20. Jubiläums widmet ...


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