02.04.2015 / Inland / Seite 4

Willkommen in Tröglitz

Burgendlandkreis: NPD heizt rassistische Stimmung gegen Flüchtlinge weiter an. Unterstützung für Migranten nur von wenigen Bürgern

Markus Bernhardt

Neofaschistische und rassistische Organisationen machen weiterhin gegen die Unterbringung von Flüchtlingen im sachsen-anhaltischen Tröglitz mobil. Zwar geht es lediglich um 40 Menschen, die ab Mai in Wohnungen des 2.700 Einwohner zählenden Städtchens untergebracht werden sollen, doch selbst diese geringe Anzahl an notleidenden Zuwanderern sorgt nach wie vor für ablehnende Reaktionen in weiten Teilen der einheimischen Bevölkerung.

Rücktritt des Bürgermeisters

Über 500 Personen hatten am Dienstag abend an einer Bürgerversammlung teilgenommen, zu der der zuständige Landrat Götz Ulrich (CDU) eingeladen hatte, um die Einwohner mit Informationen bezüglich der geplanten Unterbringung der Flüchtlinge zu versorgen. Unter den Teilnehmern der Versammlung befand sich auch der ehemalige Bürgermeister von Tröglitz, Markus Nierth (parteilos). Nierth war vor rund drei Wochen von seinem Amt zurückgetreten, da er sich von der neofaschistischen NPD bedroht gefühlt hatte. NP...

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