Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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02.04.2015 / Inland / Seite 8

»Wir definieren nicht, wer geflüchtet ist und wer nicht«

Liegenschaftsfonds des Landes Berlin will Wagenplatz kündigen, wenn dort Flüchtlinge aufgenommen werden. Gespräch mit Stef Sturmbaum

Claudia Wrobel

Stef Sturmbaum ist Teil des Wohn- und Kulturprojekts »Wagenburg Schwarzer Kanal e.V.«

Der Liegenschaftsfonds Berlin, der die landeseigenen Grundstücke und Gebäude verwaltet, stellt in den Vertragsverhandlungen mit der »Wagenburg schwarzer Kanal« eindeutig rassistische Forderungen. Bevor wir darauf zu sprechen kommen, was ist überhaupt der »schwarze Kanal«?

Das ist ein Wagenplatz, ein Wohn- und Kulturprojekt, das seit 25 Jahren an verschiedenen Plätzen in Berlin besteht. Von unserem ursprünglichen Ort in Mitte wurden wir verdrängt – dort steht jetzt das Gebäude von ver.di – konnten aber in der Nähe bleiben. Dieses Gelände gehörte Hochtief, und vor etwa fünf Jahren mussten wir auch das verlassen. Deshalb haben wir den besagten Liegenschaftsfonds angefragt. Dieser reagierte zuerst jahrelang gar nicht, dann wurde uns gesagt, es gäbe nichts. Erst als wir eine leerstehende Schule besetzt und viel Protest organisiert hatten, wurden uns überhaupt Info...

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