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02.04.2015 / Feuilleton / Seite 10

Nicht nur meschugge

Eine Biographie beleuchtet das Leben und Wirken Werner Scholems

Wladek Flakin

»Wir sind nicht nur meschuggene Studenten.« So Ruth Fischer, die junge Frontfrau der linken Opposition in der Kommunistischen Partei Deutschlands, Anfang 1923. Markenzeichen des linken Flügels der KPD war die Ablehnung von Kompromissen mit den Sozialdemokraten. Statt dessen setzten sie auf permanente Offensiven und revolutionäre Reinheit.

Über Fischer genauso wie über ihren Mitstreiter und Lebensgefährten Arkadi Maslow sind historische Arbeiten erschienen. Die dritte Figur im Triumvirat der KPD-Linken, der Organisator Werner Scholem (1895 – 1940), blieb jedoch lange im dunkeln. Sein Name ist bestenfalls wegen seines prominenten Bruders, dem Religionshistoriker Gershom Scholem (1897 – 1982), noch bekannt. Der Berliner Historiker Ralf Hoffrogge hat sich auf fast vergessene Figuren der revolutionären Arbeiterbewegung in Deutschland spezialisiert. Nun legt er die erste Biographie von Scholem vor.

Schon in seiner Jugend brach Scholem mit dem Zionis...

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