30.03.2015 / Feuilleton / Seite 11

Das Reunion-Gerücht

Kehrt Ritchie Blackmore ins Hard ’n’ Heavy-Genre zurück? Neuerscheinungen nähren diese Hoffnung

Frank Schäfer

Verstehen konnte es sowieso nie einer, warum Ritchie Blackmore seine Stratocaster und den Marshall-Stack weggab, um mit seiner jungen, hübschen Braut Candice Knight nur mehr akustischen Mummenschanz für Mittelaltermärkte zu intonieren. Liebe macht eben nicht nur blind, sie macht auch taub. Ausgerechnet der Mann in Schwarz, der als eine der auratischen Gestalten des Rock das ultimative Gitarrenriff geschrubbt, mit seinen Klassikadaptionen die Möglichkeiten der Leadgitarre erweitert und auch als Illusionist auf der Bühne eine ziemlich gute Figur gemacht hat. Nie wieder wolle er zurückkehren zum von ihm mitbegründeten, maßgeblich geprägten Hard ’n’ Heavy-Genre, ließ er damals, vor nun auch schon fast zwei Jahrzehnten verlauten.

Seit einiger Zeit jedoch schöpfen die harthörigen Fans von einst Hoffnung, dass er sich vielleicht noch eines Besseren besinnt. Das 40. Jubiläum seiner Zweitband Rainbow steht an. Rainbow war nicht ganz so erfolg- und einf...

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