Gegründet 1947 Sa. / So., 23. / 24. Februar 2019, Nr. 46
Die junge Welt wird von 2161 GenossInnen herausgegeben
27.10.2001 / Feuilleton / Seite 0

Demontage eines Schattenkriegers

Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger auf der publizistischen Anklagebank

Peter Rau

Heinz Alfred Kissinger, geboren 1923 im bayrischen Fürth und mit seinen Eltern 1938 wegen der Judenverfolgung in Hitler-Deutschland in die USA ausgewandert, sorgte vor allem unter den US-Präsidenten Richard Nixon (1969–974) und Gerald Ford (bis 1976) vor rund drei Jahrzehnten für Schlagzeilen. Da war aus dem 1943 »naturalisierten« und Ende der 50er Jahre zum Harvard-Professor avancierten Einwanderer allerdings schon längst ein Henry A. geworden. Zwar liegen seine großen Auftritte auf der weltpolitischen Bühne – als Sicherheitsberater bzw. Außenminister – schon lange zurück, doch noch heute wird der Chef der New Yorker Beraterfirma »Kissinger Associates Inc.« von Politik wie Wirtschaft oder Medien häufig um Rat oder Meinungsäußerung gebeten. Erst dieser Tage wieder nach den Anschlägen von Manhattan und Washington durfte er rund um die Welt seinen Senf dazugeben, so auch in der Welt am Sonntag vom 16. September, die von ihm wissen wollte, »wie Präsident Bus...

Artikel-Länge: 5362 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €