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25.03.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

Harte Nüsse

Schwierige Verhandlungen im öffentlichen Dienst: Neben Bezahlung und betrieblicher Altersvorsorge sorgt die Lehrereingruppierung für Streit. Unmut in der GEW wächst

Daniel Behruzi

Es sind gleich drei harte Nüsse, die bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder am Sonnabend in Potsdam zu knacken sind. Neben der Lohnerhöhung geht es vor allem um die Zukunft der betrieblichen Altersversorgung und die Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte. Letztere durchzusetzen versucht die Bildungsgewerkschaft GEW nun schon seit etlichen Jahren – ohne Erfolg. Auch dieses Mal gibt sich die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) bei dem Thema hartleibig. An der GEW-Basis wächst derweil der Unmut.

»Die TdL sollte die Chance nutzen, gemeinsam mit der GEW den Einstieg in einen Tarifvertrag für 200.000 angestellte Lehrkräfte zu gestalten und damit einen historischen Schritt zu gehen«, appellierte GEW-Verhandlungsführer Andreas Gehrke nach der dritten Verhandlungsrunde in der vergangenen Woche in Potsdam. Diese hatte auch in der Frage der Entgeltordnung keine Annäherung gebracht. »Die GEW ist den Arbeitgebern bei der Lehrkr...

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