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24.03.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

Marinaleda

Das Dorf bleibt rot

Die rund 2.750 Einwohner zählende Gemeinde Marinaleda in der Provinz Sevilla ist in den vergangenen Jahren auch international als »das rote Dorf« bekannt geworden. Seit dem Ende der Franco-Diktatur und den ersten freien Wahlen in Spanien 1979 wird sie von Juan Manuel Sánchez Gordillo als Bürgermeister regiert. Der Aktivist der Vereinigten Linken (IU) und der für ihre spektakulären Aktionen bekannten Andalusischen Arbeitergewerkschaft (SAT) wurde seither immer wiedergewählt. Das Stadtbild spiegelt die Dominanz der Linken wider, es gibt nicht nur einen Salvador-Allende-Platz, sondern auch eine Ernest-Che-Guevara-Straße. Vor dem Rathaus weht nur dann die spanische Staatsflagge, wenn die hier versprengten Mitglieder r...

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