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24.03.2015 / Ausland / Seite 6

Abrechnung in den Niederlanden

Sozialisten mit Zuwächsen bei Provinzwahlen. Regierung in Den Haag unter Druck

Gerrit Hoekman

»Das ist ein historischer Abend«, jubelte Fraktionschef Emile Roemer, nachdem klar war, dass seine Sozialistische Partei (SP) zu den Gewinnern bei den Provinzwahlen vom vergangenen Mittwoch zählte. In den Kommunen, in Europa und jetzt auch in den Provinzen – zum dritten Mal in Folge konnten die Sozialisten ihren Stimmenanteil erhöhen und wurden mit fast zwölf Prozent erstmals stärkste linke Kraft. »Ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für die Linke in den Niederlanden, um bei den nächsten Parlamentswahlen die SP in die Regierung zu hieven«, frohlockte Roemer. In der Provinz Groningen zogen die Sozialisten sogar an allen anderen vorbei.

Die Sozialisten profitieren vom erneuten Wahldebakel der Sozialdemokraten. Seitdem die Partij van de Arbeid (PvdA) vor etwas mehr als zwei Jahren als Juniorpartner eine Koalition mit den Rechtsliberalen von Ministerpräsident Mark Rutte eingegangen war, hagelte es für die Partei herbe Niederlagen. Am Mittwoch verlor sie f...

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