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18.03.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Verheerungen in Südeuropa

Ein Kommentar von Jochen Kelter

»Wer Geld hat, lebt, wer keins hat, stirbt.« Das Zitat stammt von einem der zahlreichen Ärzte, die unentgeltlich und nur mit dem Allernötigsten ausgestattet in Griechenland ein Gesundheitssystem notdürftig aufrecht zu halten versuchen, das es nicht mehr gibt. Es illustriert die »humanitäre Katastrophe«, auf die die griechische Regierung hinweist, um die Austeritätspolitik der EU, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) für gescheitert zu erklären. In Griechenland sind, seit die »Troika« dort das Sagen hat, 200 Kliniken geschlossen und 40 bis 50 Prozent der privat oder staatlich angestellten Ärzte entlassen worden. Die Gesundheitsausgaben, die in den meisten Ländern der EU etwa zehn Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) betragen, wurden auf sechs Prozent gedrosselt.

Bevor Griechenland 2001 zu Unrecht in die Euro-Zone aufgenommen wurde, hatte die US-Investmentbank Goldman Sachs im Auftrag der Regierung die viel zu hoh...

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