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14.03.2015 / Ausland / Seite 6

Gescheiterte Imagepflege

Jörg Tiedjen

Nach dem Attentat auf die Redaktion von Charlie Hebdo und der Geiselnahme in einem koscheren Supermarkt Anfang Januar in Paris hieß es, Frankreich kämpfe um die Meinungsfreiheit. Eine ganze Reihe Staatschefs stellte sich mit an die Spitze der damaligen Trauerzüge und Demonstrationen. In der Tat gibt es einen Streit darum, was man sagen darf und was nicht, nur dass die Fronten anders verlaufen als allgemein dargestellt. In ihm konnten in jüngster Zeit erst Stéphane Lhomme vom Observatoire du nucléaire und dann der Fernsehjournalist Charles Enderlin vor Gericht zwei Siege erringen.

Auf den ersten Blick haben beide Fälle wenig miteinander zu tun: Im ersten hat das Pariser Berufungsgericht in der vergangenen Woche entschieden, dass Lhomme sehr wohl behaupten darf, der französische Nuklearkonzern AREVA habe versucht, den nigrischen Präsidenten Mahamadou Issoufou zu korrumpieren. Das gab der AKW-Gegner am 3. März in einem Kommuniqué auf der Webseite des Observa...

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