Gegründet 1947 Montag, 21. Oktober 2019, Nr. 244
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
12.03.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Erklärungsnot in Athen

Politisch akzeptiert? Nach der Demütigung vom Montag in Brüssel müht sich die Regierung Tsipras um Schadenbegrenzung im eigenen Land

Heike Schrader, Athen

Heimspiele sind oft schwerer, als die auswärts. Obwohl sich Griechenland auch in der letzten Sitzung der Euro-Gruppe in keinem Punkt durchsetzen konnte, präsentiert die Regierung die Gespräche als einen weiteren Erfolg. Trotz anderslautender Informationen seien die griechischen Reformvorschläge am Montag in Brüssel »politisch von der Euro-Gruppe akzeptiert worden«, heißt es in einem noch am Montag abend in Athen veröffentlichten »Non Paper«. Ab dem gestrigen Mittwoch würden nun die Diskussionen über die Umsetzung der Reformen aufgenommen. Auf politischer Ebene sollen diese in Brüssel geführt werden, für technische Details aber sei man bereit, erneut Beamte der Gläubigerinstitutionen in Athen zu empfangen.

Mit dieser Interpretation des Ergebnisses vom Wochenbeginn steht die Regierung Tsipras jedoch ziemlich allein da. In der ausländischen Presse wird dagegen übereinstimmend ein völlig anderes Bild verbreitet. Danach sei Griechenland unmissverständlich klar...

Artikel-Länge: 4641 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €