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23.10.2001 / Feuilleton / Seite 0

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Peter Arlts Ausstellung »Mythos und Figur« im Gothaer Schloß Friedenstein

Klaus Höpcke

Wer dieser Tage im Gothaer Schloßmuseum Friedenstein den imposanten Innenhof betritt, begegnet als erstes der Skulptur einer wilden Pferdegruppe. Sie gehört zu einer unter Leitung von Professor Dr. Peter Arlt, Universität Erfurt, veranstalteten Ausstellung unter dem Titel »Mythos und Figur. Doch das Antike find’ ich zu lebendig«. Die Ausstellung leistet dreierlei: Sie macht auf mythologische Bezüge in den ständig gezeigten Schätzen der Gothaer Sammlungen aufmerksam. Sie präsentiert Mythos und Figur in zeitgenössischer deutscher Kunst. Sie offenbart in einer Auswahl von Grafiken, die Kinder und Jugendliche geschaffen haben, deren Sicht ihnen bekannter Mythen.

Was Besucherinnen und Besucher beim Anblick der wilden Pferdegruppe im Schloßhof, der fünfteiligen Skulptur »Phaeton«, von Hans Scheib 1999 aus rötlich gestrichener Bronze und Edelstahl geschaffen, sehen, ist eine aufs Heute und Hier zielende Deutung der Geschichte vom sonnenwagenlenkenden Menschen...

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