07.03.2015 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Wir sind von einer riesengroßen Dampfwalze überrollt worden«

Gespräch mit Astrid Landero. Über den kurzen Aufbruch der DDR-Frauen vor 25 Jahren und die Folgen der des Anschlusses an die Bundesrepublik

Jana Frielinghaus

Astrid Landero, geboren 1954 in Thüringen, ist Leiterin des Frauenzentrums »Paula Panke« im Berliner Stadtbezirk Pankow. Bis zu dessen Abwicklung arbeitete sie als Redakteurin beim DDR-Jugendradio DT 64. Ab 1991 Projektarbeit in Kultur- und Frauenzentren und freie publizistische Tätigkeit.

In den zahllosen Medienbeiträgen des vergangenen Jahres zum 25. Jahrestag von »Wende« und Mauerfall kam ein Jubiläum nicht vor: Die Gründung des Unabhängigen Frauenverbandes (UFV) der DDR am 3. Dezember 1989. Wie erklären Sie sich das?

Das liegt natürlich auch an uns, den Akteurinnen von damals, das muss man kritisch sagen. Offensichtlich hat sich da eine gewisse Erschöpfung breitgemacht. Denn vor fünf Jahren, im Dezember 2009, haben wir noch das 20jährige Jubiläum richtig groß begangen – am Ort der UFV-Gründung, also in der Berliner Volksbühne. Zwar haben einige gemeint, man sollte doch so etwas wiederholen. Aber es hat uns mittlerweile in alle Teile der Erde und...

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