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03.03.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Neue Pokerrunde

Euro-Gruppenchef Dijsselbloem stellt Griechen rasche Zahlung bei »Reformen« in Aussicht. Varoufakis spekuliert über Zahlungsaufall

Dieter Schubert

Wenig Bewegung, aber viele Wortgefechte in der Griechenland-Krise: Die Euro-Gruppe verspricht der Regierung in Athen eine zügige Überweisung der im verlängerten »Hilfspaket« vereinbarten Kredittranchen. Der Vorsitzende des Gremiums der Finanzminister, der niederländische Ressortchef Jeroen Dijsselbloem, nannte am Montag die Voraussetzung: Athen müsse mit der Umsetzung von Reformen beginnen. Auf der anderen Seite hat der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis erneut die Verletzlichkeit der Währungsunion vorgeführt. Mit einer Warnung vor einem bevorstehenden Zahlungsausfall sorgte der Minister für Unruhen bei diversen Finanzmarktakteuren (Börsenkurs minus 2,8 Prozent in Athen) – die in solchen Fällen nach Brüssel, nicht nach Athen schauen. Varoufakis hatte am Wochenende in einem TV-Interview die Rückzahlung von Staatsanleihen in Höhe von 6,7 Milliarden Euro in Frage gestellt. Diese (Papiere) werden von der Europäischen Zentralbank (EZB) gehalten...

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