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03.03.2015 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Gewerkschaft der zwei Tendenzen

Schweizerische Unia vereinbart Mehrarbeit mit Konzernchef. Gleichzeitig wurde im Tessin gestreikt

Johannes Supe

Zwischen Arbeitskampf und »Sozialpartnerschaft«: Vor dem Hintergrund einer teurer werdenden Währung ringt die größte Gewerkschaft der Schweiz, die Unia, um einen »neuen Pakt« mit der unter Druck geratenen Exportindustrie. Jetzt kam es zu einer Einigung mit dem Eisenbahnmagnaten und Exponenten der rechtspopulistischen Schweizerischen Volkspartei (SVP) Peter Spuhler – und zu längeren Arbeitszeiten für dessen Belegschaft. Gleichzeitig will die Unia kämpferische Bestrebungen der Arbeitenden unterstützen. Gegen Lohnkürzungen wurde im Tessin gestreikt.

Der Schweizer Boulevard wusste es mal wieder zuerst. »SVP-Spuhler spannt mit Gewerkschaft Unia zusammen«, vermeldete am vergangenen Dienstag der Blick. Tatsächlich besiegelten der Chef des Schienenfahrzeugherstellers Rail Stadler Group und das Unia-Geschäftsleitungsmitglied Corrado Pardini ihre Vereinbarung per Handschlag. Deren Inhalt: Für die gut 3.000 Beschäftigten von Stadler in der Eidgenossenschaft so...

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