26.02.2015 / Thema / Seite 12

»Revisionisten sind immer Kantianer«

Die 11. Feuerbach-These, der Verfall der Philosophie im Spätbürgertum und weltanschauliche Mängel in sozialistischen Ländern. Ein Gespräch mit Hans Heinz Holz

Seit einigen Jahren erinnert jW am 26. Februar an Hans Heinz Holz. Der Kommunist und Philosoph wäre heute 88 Jahre alt geworden. Er starb am 11. Dezember 2011. Im Frühjahr desselben Jahres besuchten ihn Arnold Schölzel, Chefredakteur der jungen Welt, und Johannes Oehme von der Eulenspiegel-Verlagsgruppe im Tessin. Sie führten mit Holz ein mehrtägiges Gespräch über sein Leben mit Philosophie und Politik. Eine Veröffentlichung der dabei gemachten Aufzeichnungen ist in Vorbereitung. jW publiziert mit freundlicher Genehmigung des Verlagshauses eine Passage daraus, in der sie sich vor allem auf die deutschen Philosophen Immanuel Kant (1724-1804) und Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) beziehen. Der Text wurde redaktionell bearbeitet und mit Anmerkungen ergänzt. (jW)

Arnold Schölzel (A.S.): Kann man sagen: Das größte Hindernis oder Hemmnis, um zur Analyse und zum adäquaten Umgang mit Begriffen durchzudringen, ist der Kantianismus und Neukantianismus?

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