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24.02.2015 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Mindestlohn: Präventiv gegen »Wildwuchs«

Vorsitzender der IG BAU verteidigt Dokumentationspflicht. Kommission trifft sich erstmals

Einen Zettel und einen Stift, mehr braucht es nicht, um die eigene Arbeitszeit zu notieren. Das ist wichtig, um Lohnansprüche nachvollziehen zu können. Die Betriebe sind durch die Mindestlohnaufzeichnungsverordnung verpflichtet, bei geringfügig und kurzzeitig Beschäftigten die gearbeiteten Stunden zu dokumentieren. In einigen Branchen, unter anderem das Baugewerbe, die Gastronomie und bei Gebäudereinigern, müssen sie dies bei allen Angestellten vorweisen, wenn deren Bruttoarbeitslohn nicht höher als 2.958 Euro pro Monat ist. Diese Regelungen waren ursprünglich schärfer geplant, sind aber durch Lobbyeinfluss der Unternehmen schon gelockert worden. Und die wird fortgesetzt. Die Bosse wollen das Mindestlohngesetz und die Dokumentationspflicht weiter aufweichen.

Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU), Robert Feiger, hat Kritik an der angeblich überbordenden Bürokratie beim gesetzlichen Mindestlohn als »Hysterie« zurückgewiesen...

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