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18.02.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Tricksen und verzögern

Bahn AG spielt im Tarifkonflikt mit der GDL weiter auf Zeit. Lokführergewerkschaft will sich nicht den Schwarzen Peter zuschieben lassen.

Daniel Behruzi, Frankfurt am Main

Seit Monaten geht es im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn (DB) ständig hin und her. Nun hat der Konzern am Dienstag mitgeteilt, die mit einem Ultimatum bis zum heutigen Mittwoch verbundene Forderung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nicht zu erfüllen. Das von ihr vorgelegte Papier gebe nicht den Stand der gemeinsamen Verhandlungen wieder, sondern enthalte Maximalforderungen der GDL, sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber laut dpa in Berlin. Im Vorfeld hatte die Gewerkschaft angekündigt, in dem Fall am Mittwoch über einen Streik zu beraten. Die GDL bestätigte den Eingang des Schreibens und kündigte eine Prüfung an. Der für Mittwoch geplante Ablauf werde sich nicht ändern, sagte deren Sprecherin Gerda Seibert.

Die Tarifverhandlungen waren geprägt von einem ständigen Auf und Ab: Mal vermeldeten die Kontrahenten Fortschritte, dann wurden die Gespräche unter gegenseitigen Schuldzuweisungen wieder abgebrochen. In der breiteren Öffentlichkeit...

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