17.02.2015 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Verhandlungsauftakt in Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder. Angestellte Lehrer fordern Bezahlung, die jener verbeamteter Kollegen entspricht

Claudia Wrobel

Die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst der Länder sind präsent. Sie begegnen jedem ständig in Kitas, Ämtern, der Justiz, in Krankenhäusern oder bei der Feuerwehr. Am gestrigen Montag haben in Berlin die Tarifverhandlungen für diese unterschiedlichen Beschäftigten begonnen. Die Gewerkschaften fordern in einer gemeinsamen Tarifkommission unter Leitung von ver.di 5,5 Prozent mehr Lohn oder Gehalt, mindestens aber 175 Euro mehr pro Monat, um insbesondere die unteren Lohngruppen besser zu stellen. Der Vorsitzende der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL), Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD), wies die Forderung laut AFP als unrealistisch zurück.

Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) sind insgesamt 2,9 Millionen Beschäftigte betroffen: 800.000 Angestellte der Länder (ohne Hessen), für die der TV-L direkte Auswirkungen hat, sowie 2,2 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger in Ländern und Kommunen...

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